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1 Jahr lang Wortmeer – 10 Fragen zu Lesegewohnheiten

IMG_0028Aus Anlass meines einjährigen Blogjubiläums (juhu!) möchte ich euch einen Einblick in meine Lesegewohnheiten geben. Als Grundlage dafür dient mir ein Fragebogen, der auf verschiedenen Buchblogs gern beantwortet wird. Gefunden habe ich ihn unter anderem bei Angeltearz liest sowie bei Bücherlilien.

Gern könnt ihr die Fragen als Anlass nehmen, selbst darauf zu antworten – ich bin gespannt!

Hast du Zuhause einen bestimmten Platz zum Lesen?

Nein, den habe ich nicht. Meist lese ich auf dem Sofa oder im Bett vorm Schlafengehen. Sehr gerne lese ich auch irgendwo in der Natur – auf einer Picknickdecke oder Parkbank, am Strand oder im Garten.

Lesezeichen oder ein willkürliches Stück Papier?

Mal so, mal so. Ich besitze zwar einige Lesezeichen, weil ich die gern mal als Andenken mitnehme, meist benutze ich sie dann aber nicht, weil es im Zweifel auch ein Stück Papier tut.

Kannst du in einem Buch irgendwo aufhören zu lesen?

Im Prinzip schon. Nicht das Aufhören ist in meinen Augen problematisch, sondern eher das spätere Wiedereinsteigen ins Buch. Wenn ich einfach irgendwo aufhöre zu lesen, dauert es meist etwas länger,  bis ich mich wieder in die Handlung eingefunden habe.

Isst oder trinkst du während des Lesens?

Während des Essen lese ich eher in Zeitungen oder digital – beides sicherlich nicht so empfehlenswert, weswegen ich auch eher versuche, es mir abzugewöhnen. Etwas zu trinken während des Lesens geht wiederum ganz gut finde ich.

Multitasking: Musik oder Fernsehen während du liest?

Fernsehschauen während ich ein Buch lese kann ich mir überhaupt nicht vorstellen. Das würde mich permanent ablenken.  Am Lesen schätze ich vor allem, dass man in ein Buch „eintaucht“ und dafür die Außenwelt etwas außenvorlässt. Musik wiederum höre ich ganz gerne beim Lesen, vor allem klassische Musik.

Ein Buch oder mehrere Bücher gleichzeitig?

Meist lese ich mehrere Bücher gleichzeitig – mit jeweils verschiedenem Genre, also zum Beispiel ein Roman, ein Sachbuch, eine Biografie – und dann lese ich je nach Situation und Lust mal in dem einen, mal in dem anderen weiter.
(Das erinnert mich gerade an Rory aus Gilmore Girls. Ich weiß nicht mehr in welcher Folge das war, aber sie erklärt Lorelai darin ihr Leseverhalten, was sich ganz ähnlich anhört wie meine obige Beschreibung, bei ihr aber dazu führt, dass ihr Schulrucksack aus allen Nähten zu platzen droht).

Laut lesen oder still und leise im Kopf?

Mal so, mal so. Wenn ich das Gefühl habe abzuschweifen, oder dass es sich gerade um eine wichtige oder besonders gut beschriebene Passage handelt, dann lese ich auch mal laut – vorausgesetzt ich bin gerade allein.

Überspringst du Passagen aus dem Buch oder sogar Seiten?

Das mache ich nur, wenn mich das Buch langweilt oder es mir nicht gefällt und ist daher sicherlich kein Zufriedenheitsmerkmal. Das unterste Level auf dieser Skala erreichen Bücher, bei denen ich irgendwann gar keine Lust mehr habe weiterzulesen und dann bis zum Ende vorblättere (sonst ja ein absolutes No-Go!), um den Schluss noch zu erfahren.

Den Buchrücken brechen oder ihn so belassen, dass er im besten Fall wie neu aussieht?

Ich habe gar kein Problem mit gebrauchten Büchern, im Gegenteil: Ich mag Bücher, denen man ihre Geschichte schon ansieht, die also gelesen aussehen.  Total zerfleddert sollten sie aber natürlich nicht sein.

Schreibst du in deine Bücher?

Unbedingt! Ich finde es toll, wenn man Büchern beim Lesen eine eigene Note mitgibt, sei es durch Unterstreichungen oder Anmerkungen. Beim späteren Blättern in diesen Büchern bleibe ich dann an diesen Markierungen hängen und erinnere mich dabei oft zurück, warum ich gerade diese Passage angestrichen oder mit einer Notiz versehen habe. Dabei wird mit der damalige Lesemoment wieder präsent und mir fallen auch weitere Gedanken ein, die ich damals beim Lesen zum Buch hatte.

3 Gedanken zu „1 Jahr lang Wortmeer – 10 Fragen zu Lesegewohnheiten“

  1. Du wirst es nicht glauben..habe mir vor einiger Zeit mein erstes eBook bestellt, ‚windby‘ von lutz rocktäschel. Nach dem Lesen hab ich dem Autor, den ich persönlich kenne, ein paar Worte geschrieben und so nebenbei auch erwähnt, dass ich niiiiiieeee wieder ein ebook kaufe, weil es nicht nach Buch riecht, weil man nicht erkennt, wie oft man es in der Hand hatte, weil man es nicht fühlen kann usw usf …
    Nach ein paar Tagen hatte ich ein Exemplar von ihm im Briefkasten, Buch ist halt Buch und zerfleddert ist am besten 😂

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